Vorschlagswesen im Unternehmen. Oder das Ideen-Management: Wir hören zu!

06.11.2020

Kennen Sie ihn, den «Kummerkasten» des Betriebs? Die leicht dezente Box in der Kantine, in welcher die Mitarbeitenden freundlich gebeten werden, Ideen und Sorgen einzuwerfen? Warum dies nie funktioniert, fragen sich HR-Mitarbeitende. «Seht, niemand ist unzufrieden und verbessern will auch niemand was» hallt es aus der Geschäftsleitungssitzung. Doch warum der Briefkasten in der Kantine nicht funktioniert, lässt sich mit folgenden Fragen klären

  • Will man als Arbeitnehmer dabei beobachtet werden, wie man seinen sorgfältig gefalteten Zettel einwirft?
  • Ist ein analoger Briefkasten in Zeiten der Digitalisierung noch sinnvoll? UND:
  • Werden die Ideen, Anregungen, Kritik überhaupt angehört oder landet der Brief direkt im Papiereimer oder im besten Fall gerade noch (unbeantwortet) im Personaldossier?

Ein Ideen-Management ist ein ernstzunehmender Prozess, den es achtsam einzuführen und anzuwenden gilt.

Ideen-Management soll Verbesserungen bringen

Klar helfen beim Ideen-Management auch – oder sogar vor allem - die negativen Einblicke der Mitarbeitenden. Reklamationen sollen ernst genommen und wertgeschätzt werden – sonst verliert ein Unternehmen oder ein Arbeitgeber die Kredibilität. Reklamationen sollten sogar noch einen Schritt weitergehen – sie sollen dafür eingesetzt werden, um über den Tellerrand denken zu können. Jeder negative Input beschreibt einen nicht vollumfänglich ausgeklügelten Prozess. Diesen zu verbessern soll das Ziel sein. Ideen-Management als Prozessoptimierungstool: Ja, es funktioniert!

Innovation als Mitarbeitenden-Motivationskick

Stellen Sie sich vor, ein Mitarbeiter – nennen wir ihn Peter – bemerkt, dass es ein Tool gibt, welches eine eher uninteressante und zeitaufwendige manuelle Arbeit im Unternehmen übernimmt. Gleichzeitig entdeckt Peter, dass die Mitarbeitenden, welche nun von ihrer manuellen Arbeit befreit werden, dafür spannendere Arbeiten übernehmen können, für welche sie nicht einmal eine Weiterbildung besuchen müssen. Peter hat sich somit für eine Verbesserung eingesetzt, welche nicht nur seine Arbeit spannender und interessanter macht, sondern er trägt zur Kostenersparnis des Unternehmens ein. Und nicht nur das: Peters Idee minimiert die Fehlerquote und erhöht die Qualität gleichermassen. Peter ist schlau, weshalb Peter am Weihnachtsessen von der GL verdankt werden soll. Der «Bonus» neben den Einsparungen und Optimierungen? Peter ist jetzt wirklich happy im Job, fühlt sich ernstgenommen, wertgeschätzt und die restlichen Mitarbeitenden im Unternehmen erleben direkt, dass ihre Meinung zählt. Dies ist ein Motivationsboost, den es kaum zu toppen gibt. 

Vorschläge digital verwalten

Ein Ideen-Management funktioniert definitiv nicht über den Kummerkasten in der Kantine. Ideen-Management wird professionell betrieben, idealerweise verwendet man hierfür eine entsprechende Software. Diese verspricht eine Professionalität, eine Seriosität sowie eine prozesssichere Nachverfolgbarkeit. Vorschläge werden digital erfasst und können von den zugewiesenen Personen gelesen, bearbeitet und weitergeleitet werden. Ein Workflow, der funktioniert.

Sind Sie bereit für den Change?

Denn ein Ideen-Management funktioniert nur, wenn die Geschäftsleitung dahinter steht und bereit ist, etwas zu verändern. Ideen sammeln und diese dann brach liegen lassen funktioniert nicht. Wenn das Unternehmen den Schritt gehen will, sich und seine – oftmals langjährigen – Strukturen den Bedürfnissen der Mitarbeitenden (und natürlich auch deren der Kunden) anzupassen, kann ein Wandel und somit ein Schritt in eine vielversprechende Zukunft funktionieren. Probieren Sie’s aus! Sie werden es nicht bereuen!

Sie wollen mehr über das Ideen-Management erfahren? Kontaktieren Sie uns - wir stehen Ihnen mit unseren Vorschlägen zur Seite!

job impuls. Denn nur der Schritt voraus ist der einzig richtige. Wir gehen ihn mit Ihnen.

 

Photo by Patrick Perkins on Unsplash

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