Lohn – Wie transparent soll man sein?

17.10.2022

Mein Lohn, Dein Lohn. 

Es ist ein Thema, das die Gemüter in Wallungen bringt, die Gesellschaft spaltet und immer wieder für Wirbel sorgt: Der Lohn. Natürlich ist der Lohn die monetäre Wertschätzung einer Firma den Mitarbeitenden gegenüber. Zeigt ein Lohn klar, dass die Arbeit, die täglich ausgeführt wird, wichtig ist und dem Unternehmen einen Mehrwert bringt. Doch wie verhält es sich mit der Kommunikation bzw. Transparenz den Mitarbeitenden – ja, sogar den Freunden – gegenüber?  

Was verdienst Du? 

Eine Frage, die uns das Blut in den Kopf schiessen und den Puls in eine unangenehme Höhe schellen lässt. «Was antworte ich da? Bin ich ehrlich und sage, was ich verdiene? Was sagt dies dann über mich, meine Leistung, mein Können aus?» Ist der oder die Angestellte unzufrieden mit dem Lohn und erkennt dadurch die Wertschätzung nicht, möchte man diese Frage oftmals nicht beantworten oder setzt meist höher an – denn ein tiefer Lohn könnte den Anschein geben, dass die Leistung eher minderwertig ist. Oder es wird einem bewusst, dass man im direkten Vergleich zu anderen schlechter abschneidet.  

Gleicher Lohn für alle?  

Es gibt Firmen, die bezahlen allen Mitarbeitenden – egal, wie alt die Person ist oder wie viel Erfahrung vorhanden ist – gleich viel. Eine Flatrate-Lohnstrategie, sozusagen. Hier gibt es keine Fragen und keine Missverständnisse. Doch hat so ein Modell Zukunft? Wo bleibt hier die Motivation, sich weiterzubilden, mehr zu leisten und das unternehmerische Denken zu entwickeln? Eine Frage, die sicherlich nicht einfach zu beantworten ist.  

Was bewirkt die Lohntransparenz? 

Wenn jeder offen über seinen Lohn spricht, kann rasch Neid entstehen. Es gibt viele Faktoren, welche den Lohn eines Mitarbeitenden definieren: Alter, Ausbildung, Erfahrung, Weiterbildungen, Sprachen, Know-how. Wird transparent über den Lohn gesprochen, kann man davon ausgehen, dass der HR-Abteilung innert weniger Wochen verschiedene Anfragen eingehen. Das Bewusstsein der Leistung und der «Eigenwert» wird plötzlich zum Thema und Forderungen können folgen. Hier braucht es eine klare Kommunikationsstrategie, um eine interne Krise zu verhindern.  

Fazit: Wenn’s um Geld geht, wird’s schwierig 

Egal, ob Sie als Firma eine transparente Lohnkommunikation anstreben oder ob Sie dies Ihren Mitarbeitenden überlassen, offen über ihre eigenen Löhne zu diskutieren: Geld ist immer ein heikles Thema. Aus diesem Grund gibt es kein Grundrezept und auch keine Zauberformel. Jede Firma soll für sich entscheiden, was passend und angebracht ist. Unser Tipp: Seien Sie offen für ein klärendes Gespräch, wenn Unstimmigkeiten vorhanden sind. Vielleicht ist eine solche Thematik ein guter Denkanstoss für Firmen, ihre Lohnpolitik zu überdenken und Lohnanpassungen vorzunehmen, wo angebracht.  

Sie möchten, dass wir Sie zu Ihrem persönlichen Lohn beraten oder möchten mehr zum Thema Lohntransparenz erfahren? Kontaktieren Sie uns. 

 

job impuls ag – Wir schaffen Transparenz, wo immer es geht.  

 

Photo by Claudio Schwarz on Unsplash

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