LinkedIn, Xing, & Facebook: Wie viele soziale Netzwerke braucht der Mensch?

09.09.2022

Soziale Medien bei der Stellensuche

Seit einigen Jahren sind die sozialen Medien kaum mehr aus unserem Leben wegzudenken. Diese relativ neue Art der Interaktion hat viele Aspekte unseres Lebens verändert. So auch die Stellensuche bzw. die Art der Rekrutierung. Beide Seiten sind nämlich transparenter geworden: Der potenzielle Arbeitgeber präsentiert sich auf den Sozialen Medien. Je offener man mit den Informationen umgeht, desto vertrauenswürdiger wirkt der Auftritt. Natürlich sind auch für das rekrutierende Unternehmen die Profile der Bewerbenden ein wichtiger Anhaltspunkt, wie gut die Person zum Unternehmen passt.

Die verschiedenen Kanäle verfügen über unterschiedliche Funktionen. Auf Instagram sind eher junge Erwachsene unterwegs und teilen Bilder sowie Stories mit ihren Freunden. Dort möchte man insbesondere ansprechende Fotos mit der Welt teilen. Facebook ist sehr beliebt bei der Babyboomer-Generation und es kann hier durchaus auch mal etwas politischer zu und hergehen. Das gleiche gilt übrigens für Twitter, auch wenn hier der Ton oftmals etwas aggressiver sein kann. Bei LinkedIn und Xing ist der Fokus klar auf die Arbeitswelt und Wirtschaft gerichtet. Wobei zu beachten ist, dass Xing mittlerweile vom Grossteil der User kaum noch genutzt wird. Gerade für Unternehmen wird LinkedIn sehr stark genutzt, insbesondere auch als wertvolles und kräftiges Rekrutierungs-Tool.

Teenager sind hingegen eher auf Snapchat und TikTok unterwegs. Diese Plattformen dienen vor allem der Unterhaltung, welche durchaus für die ältere Generation etwas seicht daherkommen kann und stösst deshalb manchmal auf Unverständnis. Jedoch ist man als Unternehmen gut beraten, auch diese Plattformen im Auge zu behalten, damit man für den Nachwuchs gerüstet ist.

Weniger ist manchmal mehr

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass rund zwei Drittel der Schweizer Bevölkerung die Sozialen Medien aktiv nutzen, je jünger desto aktiver. Doch bei diesem Überfluss an Social Media bleibt oftmals kaum noch Zeit für andere Freizeitaktivitäten. Darum macht es Sinn, sei dies als Privatperson oder als Unternehmen, sich auf jene Kanäle zu konzentrieren, welche für das Unternehmen relevant und attraktiv ist – wo zusagen der grösste Nutzen heraussticht. Gerade als Privatperson ist es sehr wichtig, nicht in eine Konsumationssucht zu geraten - und falls die Gefahr besteht, sich selbst klare Grenzen zu setzen. Dies könnte zum Beispiel ein bestimmtes Zeitfenster sein, an welchem bewusste Social-Media-Zeit eingeplant ist. Ist die gesetzte Zeit um, wird das Smartphone zur Seite gelegt oder stellt es am besten gleich ab.

 

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