Das Ende der Ausbildung in Sicht!

07.05.2021

Zu Beginn dieses Beitrags wenden wir uns zuerst an die Lernenden, welche schon bald ein wichtiges Zertifikat in den Händen halten dürfen: das Eidgenössische Fähigkeitszeugnis. Liebe Jugendliche, euch wird oftmals zu wenig Beachtung geschenkt und ihr geht in der Arbeitswelt manchmal etwas unter – zu Unrecht, wie wir finden. Seid es doch ihr, die unsere Unternehmenszukunft sichern werden. Ihr seid es, welche wir in den vergangenen drei bis vier Jahren zu kompetenten Fachkräften «herangezogen» haben. Ihr habt unsere Beachtung und Wertschätzung mehr als verdient! Denn ihr seid die Chefs von morgen!

Die Lehre – mehr als nur eine lehrreiche Zeit!

Die Berufslehre ist eine prägende Phase im Leben aller Jugendlichen: Die Arbeitswelt zeigt neue Perspektiven, bringt neue Freunde und soll aufzeigen, welche Talente in den jungen Menschen stecken. Die drei oder vier Jahre, welche im Lehrbetrieb verbracht werden, erweisen sich für viele Jugendliche als wegweisend: erkennt man in dieser Zeit doch genau, was einem liegt – und was nicht. Die Vielseitigkeit einer Berufslehre ist zudem immens: Nirgends sonst erhält man einen tieferen Einblick in verschiedene Abteilungen, Berufsarten und sogar Firmen. Aus diesem Grund sind Lehrabgänger wertvolle Kandidaten für die Besetzung einer Stelle. Und nein, wir meinen primär nicht den finanziellen Aspekt. Auch wenn Lehrabgänger weitaus tiefere Lohnvorstellungen haben, sollen sie fair bezahlt werden. Die frischen Ideen, der Elan und die Flexibilität, welche Lehrabgänger ins Unternehmen bringen, sind unbezahlbar!

Liebe Chefs: sucht nicht immer gleich nach der eierlegenden Wollmilchsau!

Wer kennt es nicht: der Idealkandidat oder die Idealkandidatin soll «frisch ab Lehre» sein, 10 Jahre Berufserfahrung aufweisen und bereits diverse Weiterbildungen besucht haben. Ein Ding der Unmöglichkeit! Arbeitgeber sollen offener werden und den Jungen eine Chance geben. Jedes Jahr schliessen viele Jugendlichen ihre Berufslehren ab und öffnen sich für den Arbeitsmarkt. Sie freuen sich darauf, Bewerbungen zu schreiben und Einladungen zu Jobinterviews zu erhalten. Anders als bei Berufserfahrenen ist für sie der neue Job nicht einfach nur «ein neuer Job». Nein, er bedeutet die Welt: «richtig» arbeiten und «richtig» Geld verdienen nach der Lehre – ein Meilenstein und wichtiges Ziel, das in erreichbarer Nähe liegen soll! Geben wir den jungen Damen und Herren also eine Chance.

Die GenerationZ.

Eines sei dennoch zu beachten. Die GenerationZ funktioniert leicht anders. Als Digital Natives kennen sich diese Jugendlichen meist besser mit der digitalen Welt aus als die «Grossen» der Branche. Der GenZ macht man nichts vor – die GenZ holt sich die Infos, die sie braucht – denn in ihrer Welt ist Wissen jederzeit abrufbar und verfügbar. Daher arbeiten Lehrabgänger meist selbstständiger und teilen sich gerne mal die Arbeitszeit selbst ein. Ein Fakt, der vielen Chefs sauer aufstösst. Doch wir können die Skeptiker beruhigen. Mit einer gewissen Portion Offenheit und einer Prise Flexibilität kann die etwas ältere Generation von den Jungen noch viel lernen.

Die Jugend von heute ist die Zukunft von morgen.

Wir wünschen uns, dass Unternehmen die Jugendlichen mit offenen Armen empfangen und ihnen dieselbe Chance bieten, welche sie den anderen Kandidaten und Kandidatinnen ermöglichen. Lassen Sie die Jugend ins Unternehmen und profitieren Sie von den kreativen Inputs, welche Sie – manchmal sogar ungefragt – erhalten. Ein Bonus, der Ihnen und dem gesamten Team zugutekommen wird.

Sind Sie daran interessiert, einen Lehrabgänger oder eine Lehrabgängerin zum Interview einzuladen? Kontaktieren Sie uns, wir verbinden Sie gerne mit lernwilligen und motivierten Junior-Fachkräften.

Job impuls ag: Ihre GenZ-Berater für eine sichere Unternehmenszukunft.

 

 

 

Photo by Clay Banks on Unsplash

Sie wünschen weitere Informationen zu diesem Thema? Oder Sie benötigen allgemeine Auskünfte? Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.
zurück